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Welche Käsesorten gibt es?

Die Deutsche Käseverordnung teilt die unterschiedlichen Käsesorten in sieben Haupttypen ein. Grundlage für diese Einteilung ist der Anteil von Wasser und Trockenmasse im Käse.

 

Arten von Käse

Hartkäse

Hartkäse enthält von allen Käsearten am wenigsten Wasser.
Er muss mindestens drei Monate reifen, während dieser Zeit verliert er immer mehr Wasser an die Umgebung. Emmentaler, Bergkäse und Grana-Padano gehören zu den Hartkäsen.

Schnittkäse

Er reift nicht so lange wie Hartkäse. Besonders viele beliebte Käsesorten, wie Gouda und Edamer gehören zu den Schnittkäsen.

Halbfester Käse

Die Reifezeit ist je nach Käsesorte unterschiedlich lang. Zu den halbfesten Schnittkäsen gehören so unterschiedliche Sorten wie Roquefort und Butterkäse.

Weichkäse

Durch seinen hohen Wasseranteil ist der absolute Fettanteil sehr gering. Der wohl bekannteste Weichkäse ist der Camembert.

Sauermilchkäse

Erzeugt mittels Milchsäurebakterien wird dieser Käsetyp nur kurz gelagert und ist besonders kalorienarm und eiweißreich. Ein bekannter Sauermilchkäse ist der Harzer.

Frischkäse

Er muss nicht reifen, sondern kann gleich verzehrt werden. Der Frischkäse wird deshalb oft als Urform des Käses bezeichnet. Er ist zwar weniger lang haltbar als andere Käsetypen, aber dafür besonders kalorienarm.

Schmelzkäse

Schmelzkäse unterscheidet sich von anderen Käsetypen, er wird nicht aus Milch, sondern aus anderen Käsesorten hergestellt.
Diese werden erwärmt und mit Schmelzsalzen versetzt. Oft werden auch weitere Zutaten, wie Kräuter oder Nüsse beigegeben. Schmelzkäse wird besonders gern auf Toast gegessen.